Archiv für die Kategorie „Essen & Trinken“

Normalerweise bin ich ja immer total begeistert von der Küche im Spatenhaus. Aber unter “ausgelöstes Backhendl” verstehe ich zum einen keine Knochen und zum anderen, dass zumindest die Haut vom Hendl abgezogen wird, bevor das Hendl paniert wird. Na ja. Das ganze war sehr fettig (war irgendwie eher frittiert und nicht gebacken). Fand die fritierte Petersilie ne gute Idee. Der Kartoffelsalat war lecker.
Fazit: Backhendl lieber nicht probieren. Weiterhin die Wild-Speisen essen. Das ist richtig gut.
Euer Spatzl

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Es herrscht dichter Andrang im Kyoto Running Sushi am Hkyotoeimeranplatz.

Es warten schon 5 Leute, und der Magen grummelt. Kein Wunder, jetzt steht man schon seit 10 Minuten rum und schaut Leuten beim Essen zu. Zu allem Überfluss fährt natürlich noch das sorgsam zubereitete Sushi einem die ganze Zeit vor der Nase vorbei.

Aber solange man nicht sitzt, rennt einem die Nahrung davon. Erste Lektion: Dann Sushi essen gehen, wenn nicht alle die gleiche Idee haben. Hat man aber erst einmal Platz genommen, kann die Schlemmerei beginnen. Japanische Spezialitäten en masse, auch das in anderen Running Sushis fast nie gesehene Sashimi fährt hier ab und zu vorbei. Auch sehr nett angerichtet, in einer Muschel wird der rohe Fisch ohne Reis präsentiert.

Zweite Lektion: Nicht alles was auf dem Band vorbeifährt ist im All-You-Can-Eat eingeschlossen. Alkoholische Getränke wie Sake werden noch extra berechnet. (Was auch logisch ist, aber die erste Reaktion des All-You-Can-Eat-Ausreizers kann hier trügerisch sein)

Die Einrichtung ist typisch für einen Sushi Laden, die Bedienung nett und bei den beschriebenen Bedingungen natürlich ein wenig überfordert.

Fazit: Mit fast 17 Euro für das All-You-Can-Eat Running Sushi sehr moderat gepreist, vor allem wenn man bedenkt, dass man wirklich eine sehr große Auswahl an hochwertigen Speisen hat.

Genaues: Kyoto Running Sushi, Heimeranplatz 2, München Westend

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Wie langtrader_vic_se gibt es das eigentlich schon? Braucht es wirklich ein Review? Kennt es nicht eh jeder, der mehr als eine Woche in München verbracht hat?

Die Antworten:
1. Seit 1934 … zumindest das erste, das leider nicht in München war.
2. Ja!
3. Ist doch egal … Ehre wem Ehre gebürt.

Das Trader Vic’s im Hotel Bayerischer Hof bietet exzellente Cocktails und exotische Speisen bis 3 Uhr nachts, und das in einem Ambiente, das die Südsee nicht nur antäuscht, sondern Sie fast greifbar macht. Es sieht so aus, es riecht so, es schmeckt so. Alles von den Kellnern bis zu den Cocktailgläsern ist sorgsam ausgewählt und bereitet eine Augenfreude. Trader Vic’s eigene Cocktailkreationen wie der Dr. Funk’s Son und der Menehune Juice sollten auf jeden Fall probiert werden und auch eine Essenzubereitung mit Hilfe des Tischgrilles ist eine willkommene Abwechslung zum „normalen“ Restaurantessen.

Das es eigentlich eine Kette ist und in mehreren Hotels in dieser Welt ein Zuhause gefunden hat, soll hierbei nicht als Makel sondern als Bestätigung angesehen werden. Die tollen Cocktails, das gute Essen, die schöne Einrichtung und der prompte und perfekte Service haben aber auch ihren Preis. Wer nicht aufpasst und sich durch die Getränkekarte arbeitet und dazu noch etwas isst, kann schnell den Übernachtungspreis des darüber angesiedelten Hotels erreichen.

Fazit: Qualität in jeder Hinsicht, absolute Empfehlung. Ich geh jetzt wieder arbeiten um mir den nächsten Besuch leisten zu können

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In Mühldorf am Inn hat vor nicht allzu langer Zeit eine ungewöhnliche Manufaktur eröffnet. Als ob es nicht schon genug Süsses gäbe, wird dort mächtig mitgemischt. Wer die Kostbarkeiten schon mal genascht hat, der weiss, das dies kein Fehler war. Der Pralinenhandel kocht in der eigenen Manufaktur sogar das Fruchtmark frisch für die Pralinen. Und jeder, der in dieser Branche arbeitet, weiss, was das bedeutet. Gibt es doch  ganze Industriezweige, die sich nur mit fertigen Pasten und Konzentraten für die Pralinen und Süsswarenindustrie beschäftigten. Aber genau das war es, weshalb diese Manufaktur eröffnete.

Anna Mahonie wollte am Anfang nur in ihren Workshops den Menschen die Möglichkeit von echten, natürlichen Pralinen näherbringen. Leckere Pralinen müssen nicht altbacken aussehen. Die Manufaktur macht alles frisch, ausser Marzipan und Nougat. Aber das ist auch kein Wunder, denn das Marzipan kommt von Lubeca und wird wie vor 100 Jahren auf  Granitwalzen verarbeitet – das Beste, was es auf dem Markt gibt. Ebenso wie das Nougat. Kein süsser Klotz, sondern intensiefster Haselnussgeschmack. Nicht der Zucker steht im Vordergrund, sondern die Geradlienigkeit des Schmeckens. Frische schmeckt nun mal anders. Damit hat sich die symphatische Bayerin schon nach kurzer Zeit durchgesetzt.So war es kein Wunder, dass selbst das Bayrische Fernsehen und Antenne Bayern über Anna Mahonie berichteten. Aber damit nicht genug. Im Pralinenhandel von Anna Mahonie erhält man auch so ungewöhliche  Dinge wie: Käsepralinen – Steakpralinen – Messagepralinen – Pastetenpraline.

Und dabei wird es sicherlich nicht bleiben …

Mehr unter: www.pralinen-handel.de

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Österria – Taubenstraße, München-Au

Backhendl-Tag am Montag. Bedienung sehr zuvorkommend, engagiert und schnell. Leider keine Österreicher. Ambiente: gehoben, gemütlich. Weinkarte: Riesig. Auch kann man hier 1/16 probieren. Auf der Karte steht bei jedem Gericht eine Empfehlung und ich hatte auch den Eindruck, dass sich die Jungs auskennen. Witzig auch die Übersetzung von Österreichisch ins Deutsche (da kann man die Wartezeit auf seinen Essenspartner verkürzen ;-)

Das 3-Gang-Menü für 23 Euro war preislich auch absolut in Ordnung. Leider fehlte uns das gewisse Etwas: Das Backhendl war zwar aussen knusprig und innen absolut zart. Leider viel zu wenig gewürzt. Wenn man das Fleisch isst, schmeckt es nach nichts. Was sehr schade war, da man merkt, dass viel Mühe und Engagement dahinter steckte. Auch der Beilagen-Salat war zwar viel, aber es fehlte am gewissen Kick. Hier besteht auf alle Fälle ein bißchen Nachholbedarf. Nach unserer Nachfrage stellte sich heraus, dass der Koch auch nicht aus Österreich, sondern aus Weilheim war. Was ja ansich kein wirklicher Fehler ist, aber bei nem Österreichischen Restaurant sollte mehr als nur österreichischer Wein und österreichische Speisen geboten werden …

Euer Spatzl

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