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Es ist heiss, es ist stickig. Der erste Eindruck ist eine super Privatparty, bei dem die Möbel der Eltern schon aus dem Fenster geworfen worden sind. Platz zum dancen hat dennoch keiner, so gefragt ist das „Für Freunde“ in der Reichenbachstrasse 33.
Es ist aber keine Privatparty, sondern eben ein öffentlicher Club. Und da bemerkt man schnell, dass eben jenes „kleine“ eher als Marketinggag
verwendet wird. Ist diese Einsicht erst gekommen und hat man sich zum zweiten Mal mühsam durch das dichte Gedränge gekämpft, kann in einem der leicht fade Beigeschmack der Massentierhaltung aufkommen.
Eine positive Sache hat das Ganze aber: Man kommt seinem Gegenüber sehr schnell sehr nahe. Ergattert man einen der 6 Plätze auf den Sofas, kann schon durchaus mal aus Versehen der ein oder andere neue Freund (oder Freundin), unverhofft im Schoß landen, da der Platz zum Stehen kurzzeitug zu eng wurde.
Ein radikaler Gegenentwurf der neuen „Freundschaft“ auf Facebook oder StudiVZ. Die ganzen elektronischen Freunde würden hier erstmal gar nicht rein passen, und auch so nahe ist man seinen digitalen Kumpels noch nie gekommen.
Fazit: Wer das Gedränge liebt, wird auch im „Für Freunde“ seine Freude haben und vielleicht seinen Freundeskreis aktiv aufstocken. Wer leicht klaustrophobisch veranlagt ist, oder sich wirklich auch mit mehreren Freunden, die er/sie schon davor kennt, treffen will, sollte sich mit einem anderen Club anfreunden.
Sp
„Für Freunde“ am Gärtnerplatz, Reichenbachstrasse 33, München
Es ist nicht lang her, dass Jugendliche an der S-Bahn den Geschäftsmann Dominik Brunner erschlagen haben. Nicht in New York, Moskau oder Mexico City. Nein, in unserem beschaulichen München, der „Weltstadt mit Herz“.
Die Schlagzeile ging um die Welt und viele von uns fragten sich, ob denn nun wirklich so etwas wie Zivilcourage überhaupt noch funktion
iert. Warum sollte ich meinen Kopf hinhalten, wenn ich etwas sehe, was nicht sein darf.
Aber Zivilcourage ist wichtig, und vor allem bei uns noch möglich. München ist nicht wie die Favelas in Rio oder das Ghetto von Detroit. Ein kleiner Akt der (Mit-)Menschlichkeit ist unabdingbar, dass das auch so bleibt. Und genau das ist gestern endlich wieder geschehen, da so viele es schon für unmöglich hielten:
Mitten in der Nacht griffen Passanten ein, als ein 26 jähriger Betrunkener, eine Frau an der U-Bahn Station Implerstrasse mit einer Bierflasche angriff. Sie schafften es, den Täter von der Frau abzubringen und der Polizei zu übergeben. Die Süddeutsche titelte mit „Erneut Übergriff“, sie hätte eher titeln sollen mit „Erneut Gegenwehr der Münchener gegen versuchte Gewalttat“. Anstatt die Angst zu schüren, muss es allen Leuten klar sein, dass die Hilfe eines Fremden Normalität sein sollte, und nicht die anonyme Gewalt.
Deshalb lasst es uns noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass unsere Unterstützung gebraucht wird. Es muss ja kein heldenhaftes Einschreiten sein, vielleicht genügt ein direkter Anruf bei der Polizei ohne erst zu gaffen, oder eine laute Unterhaltung mit dem Gegnüber. Bloß das Wegsehen sollte vermieden werden, damit die nächste Schlagzeile wieder von Positiven über die Münchener berichten kann.
Genauere Informationen im Artikel der SZ, und wer auch der jüngeren Generation mit elektronischen Hilfsmitteln diese Art der Nächstenliebe näherbringen will, findet unter www.eingreifen.de wertvolle Unterstützung.
Diese Bar ist einfach ein Phänomen, egal an welchem Tag, egal zu welcher Zeit – in diesem Laden ist immer was los :-)
Normalerweise beginnt der Einstieg in das Münchner Nachtleben erst zu später Stunde.
In der 089-Bar finden sich bereits zur Öffnung die ersten Nachtschwärmer ein, um sich einen sicheren Platz für die Nacht zu sichern. Spätestens ab 23 Uhr ist hier nämlich die Tür dicht und die Türsteher dürfen (aus Brandschutzgründen) keine weiteren Gäste hereinlassen. Erst ab ca. 2 Uhr wird das wieder besser!
Woher kommt dieser Erfolg?
Möglicherweise liegt es an den Machern – Andreas & Christian Haidinger sowie Max Braunmiller. Oder an dem einfachen, aber genialen, Konzept der drei Jungs: Prosecco, Weib und Gesang! Optisch lehnt sich die 089-Bar am Stachus an Münchner Originalen wie Monaco Franze und Baby Schimmerlos an – zwei Filmhighlights, die den Münchner Flair schnell begreiflich machen.
Jeder Abend der Bar steht unter einem besonderen Motto. Auch hier bewiesen die drei Betreiber wieder ihr geschicktes Händchen – obwohl Karaoke-Bars hierzulande eher wenig Begeisterung finden, die 089-Bar am Maximiliansplatz zeigt bei „Singstar“ ein ganz anderes Bild! Hier beginnen zahlreiche Mädelsabende was sich natürlich auch schnell bei den Jungs rumgesprochen hat. Das wiederrum bei den Mädels und …
Gefährlich sind die Drinks in der 089-Bar. Hier gibt es 6cl statt den üblichen 4cl in anderen Läden. Wohin das führt, brauche ich wohl nicht zu erklären ;-)
Freitag ist Friendsday, wer hier keinen „Freund“ im 089 kennt, hat schlechte Karten. Als „Neuling“ sollte man es daher eher an den „ruhigeren“ Tagen wie Dienstag oder Mittwoch probieren. Alternativ bietet sich auch der Donnerstag an. Donnerstag ist AfterWork im PACHA nebenan. Hier beginnt der Abend früh mit einem leckeren Buffet, DJs präsentieren aktuelle Charts und Klassiker, man kann sich anfangs noch gut kennenlernen und unterhalten. Später öffnen sich dann die Pforten nach nebenan und man ist in den heiligen Hallen des 089.
A bisserl was geht immer!